| FC BW Linz | – | LASK Linz |
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1:1(0:0) | ![]() |
| Linzer Stadion, 11.900 Zuschauer | ||
Gerechte Punkteteilung im Derby
Im ausverkauften Linzer Stadion und somit vor imposanter Kulisse erkämpfte sich der FC Blau Weiß Linz gegen den LASK ein leistungsgerechtes 1:1.
Das Derby begann für die Blau Weißen mit einer ersten guten Möglichkeit, als sich Dominic Hassler den Ball erkämpfte und aus rund 20 Metern abzog. Doch der abgefälschte Schuss landete nur knapp neben dem LASK-Tor. Danach nahm allerdings der LASK das Spiel in die Hand und kam auch zu Möglichkeiten: In der fünften Minute scheiterte Harald Unverdorben an David Wimleitner und in der 13. Minute jagte Johannes Aigner den Ball aus guter Position ebenso neben das Tor wie auch sieben Minuten später. Zwar traf der in dieser Saison noch glücklose Torjäger der Schwarz-Weißen nach einer halben Stunde ins Tor der Gastgeber, doch der Treffer zählte wegen Abseits zurecht nicht.
Mit dem Abseitstreffer schlief das Spiel der Schwarz-Weißen ein und die Blau Weißen, die sich zuvor im Offensivspiel schwer taten, fanden mehr Spielanteile. Die Möglichkeiten durch Dominic Hassler, der sich im LASK-Strafraum verdribbelte, und Philipp Huspek, der zwei spektakuläre Volley-Schüsse aus der Ferne abgab, waren nicht zwingend genug, so dass die Partie bei einem Stand von 0:0 in die Pause ging.
In der zweiten Halbzeit nahm das Derby an Intensität zu, was sich unter anderem auch an der Statistik an Gelben Karten sowie an der vermehrten Spielfeldpräsenz der Teamärzte zeigte: So musste David Wimleitner nach einem Zusammenprall mit Johannes Aigner ebenso verarztet werden wie auch Dominic Hassler am Ellbogen. Letzterer zog sich seine Verletzung beim Zweikampf mit Ulrich Winkler, der im Übrigen dabei einen Zahn verlor, in der 56. Minute zu, als Hassler nach einem Eckstoß von Konstantin Wawra den Ball ins kurze Eck zur 1:0-Führung köpfte.
Doch die Freude über die Führung der Blau Weißen hielt nicht allzu lange an, kam doch in der 63. Minute der Ball über vier Stationen zu Harald Unverdorben, der freistehend vom Elfmeterpunkt keine Mühe hatte, Blau Weiß-Keeper David Wimleitner zu bezwingen. Nun war das Spiel nicht nur in Sachen Spielstand ausgeglichen sondern auch in puncto Spielanteile. Die Blau Weißen kämpften tapfer und versuchten auch nach vorne die Initiative zu ergreifen. Doch der letzte Pass wollte ebenso nicht ankommen wie die Fernschüsse von Thomas Höltschl und Philipp Huspek, der einige gute Dribblings zu bieten hatte, im Tor der Gäste.
Auch in der Schlussphase waren es eher die Gastgeber, die die Entscheidung auf dem Fuß hatten, während der LASK zusehends inaktiver wurde: So setzte Thomas Höltschl in der 85. Minute einen Freistoß aus guter Position über das Tor und nur drei Minuten später ließ Manuel Hartl eine sehr gute Einschussmöglichkeit aus halblinker Position aus, womit es am Ende beim 1:1-Unentschieden blieb. Ein Punkt, mit dem die Blau Weißen, die im Anschluss an das Derby von den erneut großartig gestimmten Fans ausgiebig gefeiert wurden, durchaus leben können.







