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Red Bull Juniors FC BW Linz
3:1(2:1)
Red Bull Arena, 600 Zuschauer

Pokalaus gegen Red Bull Juniors

Die Königsblauen erwischten einen rabenschwarzen Tag und mussten sich gegen starke Jungbullen am Ende verdient mit 3:1 geschlagen geben.

Gegen die Juniors hatten die Linzer nichts zu bestellen und waren immer einen Schritt zu spät!

Die Blau Weißen starteten gleich mit einem Paukenschlag in die Partie! In der vierten Minute stand Torsten Knabel nach einer Ecke von links goldrichtig und markierte mit einem gefühlvollen Schuss von der rechten Strafraumecke mithilfe der Innenstange die frühe Führung. In dieser Tonart ging es auch weiter. Eine Doppelchance innerhalb von einer Minute hätte eigentlich die Vorentscheidung bedeuten können. In der 9. Minute parierte Salzburg Keeper Heimann einen Hartl-Schuss aus dem rechten Strafraumeck und nur eine Minute später war es erneut Knabel, der nach einer Ecke freistehend an den Ball kam, diesmal aber das Spielgerät nicht im Tor unterbrachte.

Die Jungbullen wirkten geschockt, alles schien nach Plan zu verlaufen. Aber dann hat sich irgendwie der Schlendrian eingeschlichen und die Partie kippte zusehends. Die Juniors wurden stärker, aktiver und trauten sich ihre brillanten technischen Fähigkeiten auch umzusetzen. Das schmeckte den Linzern überhaupt nicht und so entstand dann auch der Ausgleich. Ein weiter Ball in den Strafraum wurde von Daniel Offenbacher ideal angenommen und noch viel besser verwertet – sein strammer Schuss ging unhaltbar ins lange Eck. Die Königsblauen fanden auch danach den Schalter nicht mehr – die Hausherren blieben am Gas und belagerten die Linzer Hälfte. In der 24. Minute war es dann Simon Handle, der mit einer feinen Einzelaktion die Linzer Hintermannschaft alles andere als gut aussehen ließ und ebenfalls einen Schuss von der rechten Seite im langen Eck unterbrachte.

Bis zur Pause änderte sich am Spielverlauf kaum mehr etwas! Die Bullen blieben das aktivere Team mit mehr Ballbesitz und Laufbereitschaft. Die Linzer waren nach dem Ausgleich total raus aus der Partie.

Auch die Halbzeitansprache von Thomas Weissenböck zeigte nur kurze Wirkung. Wenn man ein Übergewicht der Linzer ausmachen konnte, dann in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit. Ein Treffer wollte aber nicht gelingen, wie so wenig am heutigen Tag.

Die Juniors zeigten auch in den zweiten 45 Minuten einen beherzten Auftritt und waren den Linzern eigentlich in sämtlichen Belangen klar überlegen. Knapp 20 Minuten vor Spielende hätte die Elf von Gerald Baumgartner die Partie dann zwei Mal vorzeitig entscheiden können bzw. müssen. Torjäger Lukas Katnik wollte es per Heber zu schön machen und bei Felix Adjei hatte sich Eigensinnigkeit eingeschlichen – im 3 gegen 1 legte er nicht quer sondern versuchte es selbst und traf dabei nur die Innenstage. 

Als die Blau Weißen dann in der Schlussphase mit Michi Miksits den dritten Stürmer brachten und nochmals alles nach vorne warfen war es dann aber geschehen. In der Nachspielzeit besorgte Daniel Krenn mit einem trockenen Schuss aus gut 16 Metern die Entscheidung.

Der FC Blau Weiß Linz muss sich eingestehen, dass die heutige Leistung kurz und knapp ungenügend war. Einzig und alleine die 300 mitgereisten Fans brachten über die volle Distanz ihre Leistung!

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