| SV Grödig | – | FC BW Linz |
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1:3(1:1) | ![]() |
| Untersberg-Arena, 1.100 Zuschauer | ||
Blau Weiß besiegt Grödig
Mit toller Moral fanden die Königsblauen in Grödig trotz Rückstand mit einem 3:1 Erfolg wieder zurück in die Erfolgsspur.
Schon wenige Minuten nach dem Anstoß zeichnete sich eine enorm intensive und packende Partie ab! Beide Mannschaften präsentierten sich hellwach und in Spiellaune. Mit Fortdauer der Begegnung nahmen aber erstmals die Hausherren in der Untersbergarena das Heft in die Hand.
In der 14. Minute konnte sich unser Schlussmann Daniel Bartosch dann gleich zwei Mal auszeichnen und sämtliche Kritiker verstummen lassen. Einen 20-Meter Schuss von Peter Tschernegg parierte der Steirer ohne Probleme und nur wenige Augenblicke später fischte er einen Knaller von Thomas Krammer aus dem rechten Eck und drehte den Ball über die Querlatte. Ab der 20. Minute kamen die Linzer dann besser ins Spiel und es ergab sich der ein oder andere aussichtsreiche Vorstoß!
Nach exakt einer halben Stunde überschlugen sich die Ereignisse. Nach einem Freistoß, getreten von Kapitän Tino Wawra, köpfte Manuel Hartl per Hinterkopf an die Stange und im Gegenzug wurden die Linzer eiskalt ausgekontert. Joachim Parapatits vollendete den blitzschnellen Vorstoß mit einem trockenen Schuss in die linke obere Torecke – Daniel Bartosch war hier chancenlos!
Die Elf von Thomas Weissenböck steckte den Kopf aber nicht in den Sand, sondern suchte weiter den Weg nach vorne! Und nur drei Minuten später kam das Erfolgserlebnis. Philipp Huspek und David Poljanec auf der linken Seite im Zusammenspiel – Huspek hatte den Kopf oben und flankte mit Gefühl in den Strafraum, wo sich Manuel Hartl ideal von seinem Gegenspieler löste und per Kopf den Ausgleich wiederherstellte.
Grödig wirkte verunsichert, mit dieser Antwort hatten sie nicht gerechnet. Die Königsblauen blieben weiter am Gas und kamen kurz vor dem Pausenpfiff, erneut durch einen Freistoß, zu einer weiteren tollen Möglichkeit. Von links zirkelte Nikolov das Leder in den Strafraum, wo Simon Piesinger den höchsten Luftstand erreichte und nur Ex-Teamtorhüter Andreas Schranz den Rückstand für die Pfeifenberger-Elf verhinderte.
Auch im zweiten Durchgang büßte die Partie nichts an Intensität ein. Die Blau Weißen nkamen richtig „heiß“ aus der Kabine zurück und spielten mit offenem Visier. Die ersten 10 Minuten gingen aber trotzdem an die Hausherren – ein Rezept, gegen die sehr gut eingestellte Defensive rund um Torsten Knabel, fanden die Salzburger aber nicht mehr. In der 61. Minute wäre es dann beinahe soweit gewesen. Gleich zwei Mal hatten die Königsblauen die Führung vor Augen. Ein Schuss von Poljanec wurde von Schranz abgewehrt und auch der anschließende Kopfball von Arapovic aus kurzer Distanz konnte von Grödigs Schlussmann geklärt werden.
Die Linzer ließen aber nicht mehr locker, drückten das Gaspedal voll durch und wurden dann in der 73. Minute belohnt. Huspek und Rabl im gekonnten Zusammenspiel über die linke Seite – Rabl flankte an den ersten Pfosten, wo Poljanec unhaltbar ins lange Eck köpfte.
Mit einem Doppeltausch versuchte Heimo Pfeifenberger nochmals frischen Wind in seine Mannschaft zu bringen. Grödig warf alles nach vorne, fand aber keinen Weg durch die Linzer Hintermannschaft.
Für den Schlusspunkt sorgte dann wiederrum der heute ganz stark aufspielende David Poljanec. Sehenswert, wie er Sebastian Siller nach 85 Minuten über den linken Flügel kommend enteilte und noch viel sehenswerter dann der Abschluss aus unglaublichen Winkel. An der Toroutline stehend, mit einer Entfernung von gut sieben Metern zum ersten Pfosten, lupfte er den Ball über Schranz in die lange Ecke – einfach nur Weltklasse und gleichzeitig die Entscheidung in dieser packenden Partie.
Die Linzer sind wieder in der Spur und ließen sich von den gut 250 mitgereisten Fans, die für eine tolle Stimmung sorgten, feiern!







