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SCR Altach FC BW Linz
2:0(1:0)
Cashpoint-Arena, 3.400 Zuschauer

BW unterliegt Altach

Nach einer tollen kämpferischen Leistung mussten die Blau Weißen erneut ohne Punkte den Rückweg aus Vorarlberg antreten.

Gegen den Tabellenführer kamen die Linzer nach einer großartigen kämpferischen Leistung trotzdem zu Fall!

Nach der bitteren CUP-Niederlage gegen Salzburg hatten sich die Königsblauen für das Duell gegen den Tabellenführer viel vorgenommen. Im dritten Antreten in Vorarlberg sollte endlich etwas Zählbares mit nach Hause genommen werden.

Die Anfangsphase gestaltete sich sehr ausgeglichen – die Linzer präsentierten sich im Schnabelholz hellwach, agierten mit einer Doppelspitze sehr mutig und versteckten sich keinesfalls. Die Elf von Adi Hütter versuchte mit allen Mitteln die Partie an sich zu reißen, tat sich aber gegen die taktisch erstklassig eingestellte Linzer Mannschaft über weite Strecken sehr schwer. Einmal mehr bewies auch Daniel Bartosch, dass er ein würdiger Vertreter von David Wimleitner ist.  In der 16. Minute packte der Steirer gegen Torsten Schick einen sensationellen Reflex aus und auch in der 28. Minute bewahrte er seine Mannschaft nach einem Stanglpass von Andi Lienhart vor dem Rückstand.

Die Königsblauen kamen in den ersten 45 Minuten zu zwei guten Tormöglichkeiten. Einmal wurde Thomas Höltschl ideal von David Poljanec freigespielt – sein Schuss aus gut 18 Metern wurde leider noch abgefälscht. In der 32. Minute kam Dominic Hassler nach einer gelungen Kombination über rechts aus gut 17 Metern zum Abschluss und verfehlte das Tor nur hauchdünn.

10 Minuten vor der Pause zerriss dann das taktische Korsett der Linzer. Mittelfeldregisseur Thomas Höltschl musste mit Verdacht auf Bänderriss im Knöchel runter. Die Partie wurde hektischer – Altach roch Lunte.  Hassler foulte Seeger und beim anschließenden Freistoß brannte es im Strafraum der Königsblauen lichterloh – wiederrum Dominic Hassler konnte gerade noch auf der Linie retten. Die Hausherren erhöhten nochmals die Schlagzahl und nach einem Foul von Knabel an Sadovic blieb dem sehr guten Schiedsrichter Bernd Eigler nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Atlach’s Tomi ließ sich die Chance kurz vor der Pause nicht entgehen und verwertete rotzfrech in die Tormitte.

Die zweite Halbzeit begann so, wie die Erste geendet hatte. Altach suchte das frühe 2:0 und ließ den Linzern kaum mehr Luft zum atmen. Die Vorentscheidung wollte der Hütter-Elf aber nicht gelingen, im Gegenteil, ab der 60. Minute übernahmen die Linzer das Kommando und der Spielfluss der Hausherren kam total zum erliegen. Angriff um Angriff wurde von den Blau Weißen vorgetragen – die letzte Konsequenz ließ man aber vermissen und so konnten sich die Vorarlberger, die ihr Spiel nur mehr aufs Verwalten auslegten, über die Zeit retten.

In der Schlussphase packten die Linzer die Brechstange aus und wollten den Ausgleich erzwingen und die Angriffsbemühungen wären beinahe belohnt worden. In der 92. Minute fand Ernst Koll aus aussichtsreicher Position im Strafraum in Altach Schlussmann Kobras seinen Meister. Im Konter gelang  dann den Hausherren die Entscheidung. Lienhart und Orhan nutzen eine 2:1 Überzahl und letzterer fixierte dann den 2:0 Endstand.

Es ist wie verhext. Auch die dritte Reise ins Ländle bringt für die Linzer keinen Erfolg. Trotzdem, auf diese Leistung kann man aufbauen und wäre man mit dieser Einstellung am Dienstag in das Cup-Match gegangen, es wäre mit großer Wahrscheinlichkeit nicht verloren gegangen.

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