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SV Horn FC BW Linz
1:1(1:0)
Waldviertler Volksbank Arena, 1.700 Zuschauer

Blau Weiß erkämpft sich einen Punkt

Die Blau Weißen zeigten in Horn eine wirklich beherzte Leistung und konnten nach einem Rückstand kurz vor dem Ende durch einen Treffer von Manuel Hartl noch verdient ausgleichen.

Nicht auf den Kopf gefallen! Manuel Hartl rettete den Blau Weißen mit seinem Treffer kurz vor Schluss zumindest einen verdienten Punkt.

Die Vorzeichen dieser Partie waren klar. Es ging um eine ganze Menge. Blau Weiß und auch der SV Horn sind alles andere als gut in die Saison gestartet. Die Waldviertler konnten in den ersten fünf Runden nur um einen Punkt mehr als die Linzer erobern.

Dementsprechend entwickelte sich gleich von Beginn an eine intensive Partie. Beide Teams suchten den Weg nach vorne und spielten auf die Führung. Nach einer guten Viertelstunde bekamen die rund 250 Fans mitgereisten Linzer die erste ganz dicke Möglichkeit zu sehen. Srdjan Pavlov bediente Mathias Lindner und der brachte das Leder aus mehr als aussichtsreicher Position nicht im Tor unter. Praktisch im Gegenzug dann die kalte Dusche! Nach einem Distanzschuss bekam Marko Koll den Ball im Strafraum an die Hand und Schiedsrichter Mag. Lechner zeigte sofort auf den Punkt. Miroslav Milosevic ließ sich die Chance nicht nehmen und verwertet trocken in die Mitte zur Führung für den SV Horn.

Die Königsblauen wirkten durch den Rückstand verunsichert. Horn spielte weiter nach vorne und kam in der 26. Minute durch Zulechner zu einer sehr guten Möglichkeit. Sein Kopfball landete auf dem Tornetz. In der 33. Minute dann wieder Glück für die Blau Weißen. Knabel verlor das Laufduell gegen Pantic und der zimmerte das Leder aus gut 20 Metern an die Querlatte. Der Nachschuss von Jelenko ging ganz knapp daneben!

10 Minuten vor der Pause waren es dann wieder die Linzer, die zu guten Möglichkeiten kamen. Pavlov scheiterte nach einem  Kopfball an Keeper Stankovic (35.) und nur drei Minuten später war es erneut Pavlov, der diesmal nach einem Wawra-Freistoß per Kopf an der Querlatte scheiterte.

Auch die letzten beiden Minuten vor der Pause hatten es in sich. Zuerst hatten die Königsblauen bei einem Freistoß der Hausherren Glück, als Milosevic ebenfalls nur die Querlatte traf. Im Gegenzug wurde Höltschl im Strafraum freigespielt und im letzten Moment am Schussversuch gehindert.

Auch die zweiten 45 Minuten waren mehr als packend. Die 2100 Besucher in der Waldviertel Arena kamen voll auf ihre Kosten. Beide Teams gingen weiterhin hohes Tempo und kamen zu sehr guten Möglichkeiten. In der 53. Minute hatte die Streiter-Elf Glück, als sie sich beinahe selbst, nach einem schweren Abwehrfehler, den Ball ins eigene Tor befördert hatte. Aus Sicht der Linzer war der Kasten wie vernagelt. Einsatz, Laufbereitschaft und Spielfreude waren vorhanden. Das Runde wollte einfach nichts ins Eckige.

Durch rege Wechseltätigkeit auf beiden Seiten, nach gut einer Stunde, ging dann der Spielfluss etwas verloren. Also musste die Schlussphase die Wende herbeiführen. Die Blau Weißen warfen alles nach vorne. Daniel Guselbauer bediente nach einem super Antritt Svetozar Nilkolov und der Bulgare scheiterte mit einer Granate an Horn-Keeper Stankovic (72.). Stankovic war auch wenige Minuten später der Held, als Pavlov im Strafraum mit einem weiten Ball in Szene gesetzt wurde und diesen nicht an ihm vorbeibrachte (78.).

Spielentscheidend dann vielleicht jene Szene in der 81. Minute als Horns Marco Salvatore nach einer Notbremse gegen Manuel Hartl mit Rot unter die Dusche geschickt wurde. Und prompt, die Linzer witterten noch einmal Morgenluft, suchten den Weg in den Strafraum und wurden belohnt. Manuel Hartl kam eine Minute vor Ende im Strafraum an den Ball, behielt die Nerven und traf überlegt in die lange Ecke zum viel umjubelten 1:1 Ausgleich!

Leider reichte es am Ende erneut nicht zum ersten Dreier der Saison. Die geschlossene Mannschaftsleistung und das aufbäumen machen aber Mut und es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Knoten endgültig platzt.

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