ÖFB-Cup | 3. Runde | Sportclub-Platz | 4.000 Zuschauer
FC BW Linz
0:4
(0:3)
SK Rapid Wien

Keine Überraschung

von Wolfgang & Ernst Hötzenegger am 26.10.2016 um 19:37 | Foto: GEPA pictures

Im ÖFB Cup Achtelfinale ließ der Favorit nichts anbrennen. Rapid gewinnt mit 4:0 gegen Blau Weiß Linz.

Im Achtelfinale des ÖFB Samsung Cups 2016/17 empfing der FC Blau Weiß Linz Rekordmeister Rapid Wien. Die Partie musste aufgrund der Karate-WM in Linz auf den Sportclubplatz in Wien verlegt werden. Der aktuelle Tabellenfünfte der österreichischen Bundesliga stand nach zuletzt sechs sieglosen Partien enorm unter Druck und ging gegen die Stahlstädter trotz einiger prominenter Ausfälle als klarer Favorit in die Partie. Aber auch bei den Linzern wurden einige Stammkräfte für die kommenden Aufgaben in der Liga geschont. Mehmedovic, Pecirep und Kerschbaumer nahmen zu Beginn nur auf der Bank platz.

Die Grün-Weißen übernahmen vor rund 4.500 Besuchern von Anfang an die Initiative und schnürten unsere Mannschaft konsequent ein. Bereits in der siebten Minute gelang dann aus der Drangperiode auch der Führungstreffer. Die Linzer brachten den Ball nicht weg – über Jelic und Kvilitaia kam der Ball zu Schaub, der dann im Strafraum abschließen konnte. Abraham fälschte noch leicht ab und der Ball ging unhaltbar zum 1:0 für Rapid ins Netz. Auch in weiterer Folge die Wiener kaum zu halten – die Blau Weißen ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt. In der 23. Minute konnte Rapid dann auf 2:0 erhöhen. Jelic mit einer idealen Flanke in den Strafraum – Szanto per Kopf und Murg konnte aus kurzer Distanz abstauben.

Der Bundesligist mit viel Präsenz im Strafraum und zum Unterschied der letzten Wochen diesmal auch mit den nötigen Toren. In der 33. Minute dann sogar noch das 3:0. Szanto kam im Strafraum nach Zuspiel von Murg zum Abschluss – Hankic konnte nicht entscheidend klären und dann war Kvilitaia aus kurzer Distanz zur Stelle.

Mit 0:3 aus Sicht der Linzer ging es in die Kabinen. Trainer Schmidt nahm zu Beginn der zweiten Halbzeit einen Doppeltausch vor. Pecirep und Kerschbaumer kamen für Haudum und Abraham in die Partie. Die Linzer dann deutlich präsenter und mutiger im Spiel nach vorne, ohne aber zu einer echten Tormöglichkeit gekommen zu sein. Rapid dagegen deutlich effizienter. In der 58. Minute erhöhte Jelic nach einer Hereingabe von der rechten Seite auf 4:0. Die Partie war längst entschieden und ab diesem Zeitpunkt dann auch im Auslaufmodus.

Am Ende blieb es beim 4:0 für Rapid Wien. Die Niederlage geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Die durch die letzten Wochen gebeutelten Rapidler waren heute mit viel Wut im Bauch einfach eine Nummer zu groß. Der Favorit präsentierte sich hochkonzentriert und ließ über 90 Minuten nichts zu. Für die Linzer gilt nun die ganze Konzentration auf dem kommenden Meisterschaftsspiel gegen Wacker Innsbruck auswärts am 01.11.2016.

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BW Linz vs. Rapid

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