Öffnung des Vereines für Mitglieder

von Christian Wascher am 31.05.2017 um 09:32 | Foto: FC Blau Weiß Linz

Wie bei der Agenda 2027 angekündigt, wird der FC Blau Weiß Linz zu einem Mitgliederverein umfunktioniert. Das Grundgerüst hierfür steht mittlerweile.

Der FC Blau Weiß Linz wird ein Mitgliederverein. Dieses Ziel wurde bei der Agenda 2027 ausgegeben und nun steht erstmals das Grundgerüst für dieses Vorhaben. "Die neuen Statuten wurden bereits erstellt, nun geht es noch um den Feinschliff", sagt der zukünftige Rechtsvorstand Manfred Arthofer und setzt fort: "Bevor wir allerdings mit den Statuten an die Öffentlichkeit gehen können, muss bis 30. Juni in einer Hauptversammlung zunächst der neue Vorstand bestellt werden, der ab 1. Juli seine Tätigkeit aufnimmt. Danach erfolgt ein Beschluss des neuen Vorstandes für die neuen Statuten." Prinzipiell ist dies allerdings reine Formsache.

Fakt ist, dass die Statuten erst nach dem Beschluss gültig sind und veröffentlicht werden können. Im Zuge dieser Veröffentlichung werden dann auch die Preise und Leistungen für die Mitgliedschaft bekanntgegeben. Prinzipiell wurde schon beschlossen, dass man nach drei Jahren Mitgliedschaft auch ein voll stimmberechtigtes Mitglied wird. Auch wenn die Stimmberechtigung zunächst noch fehlt, können Mitglieder ab dem Eintritt bereits an den Hauptversammlungen des Vereines teilnehmen. Bei der Hauptversammlung werden Grundsatzentscheidungen von der Mehrheit der Mitglieder getroffen. Zunächst gibt es bei Einführung des Mitgliedervereines auch die Regelung, dass pro 100 Mitglieder eine Person mit vollem Stimmrecht als Mitglieder- bzw. Fanvertretung in den Vorstand gewählt wird. Diese Person muss sich einer Wahl bei der Hauptversammlung stellen und wird dann von der Mehrheit der Mitglieder in den Vorstand gewählt.

Der neue Vorstand, der bei der Agenda 2027 vorgestellt wurde, wird den Mitgliederverein auf jeden Fall beschließen, allerdings müssen im Moment noch rechtliche Hintergründe berücksichtigt werden. Der Verein steht bis 30. Juni weiterhin im Verantwortungsbereich von Präsident Hermann Schellmann. 

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