Bezirksliga Nord | 11. Runde | Sportplatz Mauthausen | 150 Zuschauer
ASKÖ Mauthausen
2:3
(1:2)
Blau-Weiße Jungs Linz

Amateure gelang Befreiungsschlag

von Wolfgang & Ernst Hötzenegger am 29.10.2011 um 14:58 | Foto: Bernd Speta

Ausgerechnet gegen den anfänglichen Liga-Dominator ASKÖ Mauthausen konnten die BW Amateure einen 3:2 Auswärtserfolg erringen.

Vor gut 150 Besuchern begannen die Linzer mutig, konnten die Partie überwiegend offen gestalten und kamen bereits in der 17. Minute zu einer Großchance. Nach einem Eckball landete der Ball vor den Füßen von Haris Bajrami, der allerdings aus kurzer Distanz nicht verwerten konnte. Bei Mauthausen lief alles über die Solospitze Peter Rametsteiner und den quirligen Ungarn Simon Plecr. Die blutjunge Linzer Innenverteidigung um Nathaniel „Nick“ und Kevin Hofmeister hatte alle Hände voll zu tun und in der 24. Minute eine große Portion Glück, als Peter Rametsteiner nach einem Freistoß am zweiten Pfosten alleingelassen zum Abschluss kam – aber auch Mauthausen blieb der Führungstreffer verwehrt.

Nach einer halben Stunde nahm die Partie aber dann richtig Fahrt auf. Nach einem katastrophalen Abwehrfehler beförderte Jürgen Gmeiner den Ball ins eigene Tor und die Königsblauen gingen in der 30. Minute nicht unverdient in Führung. Die Freude währte aber nicht lange, denn nur fünf Minuten später gelang Peter Rametsteiner, nach Assist von Kevin Fabian, der Ausgleichstreffer.

Die Linzer ließen sich nicht einschüchtern, suchten weiterhin den Weg nach vorne und nur wenige Minuten später gelang noch vor der Pause der erneute Führungstreffer. Nach einer Traumflanke von Nick kam Mehmet Görü im Strafraum an den Ball und markierte das 2:1.

Es dürfte laut gewesen sein in der Kabine der Hausherren, den nur wenige Minuten nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit zappelte das Leder im Tor der Linzer. Nach einer Flanke von Simon Plecr verwertete Top-Torjäger Rametsteiner per Kopf zum 2:2 Ausgleich.

In weiterer Folge präsentierte sich die Partie sehr ausgeglichen mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. In der Schlussphase zog Trainer Harry Leitner mit sich selbst den letzten Joker und wechselte sich ein. Und gleich in der ersten Aktion forderte das Blau Weiße Urgestein den Ball, schaute auf und brachte eine Traumflanke in den Strafraum, wo sich Nemanja Eric im entscheidenden Moment davongestohlen hatte und zur Entscheidung traf.

Für die blutjunge Linzer Mannschaft war es nach zuletzt mehr als durchwachsenen Leistungen ein ganz wichtiger Sieg. Man hat gesehen, dass auch eine starke Mannschaft wie Mauthausen, ohne Mithilfe der Profiabteilung besiegt werden konnte – das macht Mut für die nächsten Aufgaben.

MATCHCENTER
Mauthausen vs. BW Jungs

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