Erste Liga | 2. Runde | Stadion Hohe Warte | 2.000 Zuschauer
First Vienna FC
0:0
(0:0)
FC Blau-Weiß Linz

Kämpferisches Remis in Wien

von Wolfgang & Ernst Hötzenegger am 27.07.2012 um 20:18 | Foto: Bernd Speta

Trotz Unterzahl (Wolfgang Bubenik sah in der 26. Minute die gelb/rote Karte) erkämpften sich die Blau Weißen gegen die Vienna einen Punkt.

Nach dem verpassten Sieg gegen Hartberg wollten die Linzer auf der Hohen Warte alles besser machen. Trainer Thomas Weissenböck nahm eine Umstellung vor. Svetozar Nikolov begann für Stefan Rabl von Beginn an. Bei der Vienna, die ihrerseits den Saisonauftakt mit Niederlagen im Cup und in der Meisterschaft total verpatzte, standen gleich 10 Neuerwerbungen in der Startelf. Nur Kapitän Ernst Dospel bliebt von der alten Garde über.

Vor 2.000 Besuchern und drückender Schwüle entwickelte sich von Beginn weg eine kampfbetonte Partie, in der viele Unterbrechungen keinen richtigen Spielfluss zuließen. Auch der viel zu stark bewästerte Platz war sehr schecht bespielbar. Schiedsrichter Bernd Eigler hatte alle Hände voll zu tun, auch in der 26. Minute, als sich Wolfgang Bubenik gegen Mirnes Becirovic zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und in der gleichen Minute erneut ein Foul an der Strafraumgrenze beging. Gelb/Rot war die Konsequenz. Thomas Weissenböck reagierte und brachte Stefan Rabl anstelle von Svetozar Nikolov in die Partie.

Mit einem Mann mehr erhöhten die Hausherren die Frequenz und suchten den Torerfolg! Nach rund einer halben Stunde behielt David Wimleitner gleich zweimal aus kurzer Distanz gegen Vienna-Angreifer Markus Pink alle Ruhe und konnte mit einer Heldentat die Null festhalten.

Fußballfeinschmecker kamen gerade in den ersten 45 Minuten nicht auf ihre Rechnung und waren froh, als es in die Kabinen ging.

Rund 300 mitgereiste Linzer Fans mussten gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit eine weitere Top-Chance für die Döblinger mitansehen. Nach einer weiten Flanke von links kam Neuzugang Lukas Hinterseer aus kurzer Distanz zum Kopfball. Auch er fand in David Wimleitner seinen Meister.

Mit Fortdauer kamen die Königsblauen dann immer besser ins Spiel und prompt in der 52. Minute zu einer echten Großchance. Philipp Huspek legte im Strafraum ideal quer. Leider setzte Mathias Lindner das Leder hauchdünn neben das Gehäuse.

In der letzten halben Stunde entwickelt sich ein packender Fight! Beide Teams kämpften heroisch und suchten den Weg nach vorne. Es war nicht spürbar, dass die Linzer einen Mann weniger am Platz hatten. Was die Moral anging, so war das heute eine ganz große Leistung der Stahlstädter.

Am Ende gab es keinen Sieger! 21:17 Fouls sprechen eine deutliche Sprache - Kampf pur! Blau Weiß Linz und die Vienna trennen sich torlos Unentschieden. Auch wenn die Blau Weißen mit einem Mann weniger zu guten Möglichkeiten kamen, muss die Elf von Thomas Weissenböck am Ende mit diesem einen Punkt zufrieden sein.

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Vienna vs. BW Linz

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