Erste Liga | 31. Runde | Linzer Stadion | 450 Zuschauer
FC BW Linz
1:1
(0:0)
KSV 1919

Unentschieden gegen Kapfenberg

von Wolfgang & Ernst Hötzenegger am 30.04.2013 um 18:16 | Foto: Bernd Speta

Gegen die im Frühjahr noch ungeschlagenen Kapfenberger verkauften sich die Blau Weißen sehr gut und erkämpften einen Punkt.

Mit dem SV Kapfenberg gastierte das „Team der Rückrunde“ auf der Linzer Gugl. Die Elf von Trainer Klaus Schmidt war im Frühjahrsdurchgang noch ohne Niederlage und konnte dabei alle Auswärtsspiele erfolgreich gestalten.

Die Blau Weißen hatten sich viel vorgenommen und wollten dem Favoriten aus der Steiermark vor heimischer Kulisse Paroli bieten. Nach einer Phase des Abtastens kamen die Linzer nach sieben Minuten zur ersten sehr guten Gelegenheit. Von Wolfgang Bubenik ideal bedient, vergab Manuel Hartl aus aussichtsreicher Position nur ganz knapp. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Falken dann besser in die Partie, ohne aber wirklich gefährlich geworden zu sein. Die Möglichkeiten hatten die Blau Weißen. Nach 27 Minuten scheiterte Hartl nach einer Huspek-Hereingabe per Kopf an der Querlatte. Den Nachschuss setzte Poljanec neben das Tor.

Drei Minuten später war es erneut Manuel Hartl, der nach Poljanec-Vorarbeit an Keeper Lukse scheiterte. Der KSV über weite Strecken der ersten Halbzeit harmlos. Wenn etwas ging, dann über den groß gewachsenen Jürgen Wendler, der immer wieder den Abschluss suchte. 10 Minuten vor der Pause musste Trainer Edi Stöhr dann verletzungsbedingt wechseln. Wolfgang Bubenik konnte nicht mehr weitermachen und wurde von Matthias Lindner ersetzt.

Die zweite Halbzeit wurde zu Beginn klar von den Gästen dominiert. Der Höhepunkt der Angriffsbemühungen ergab sich in der 52. Minute, als Wendler nach Ronivaldo-Vorarbeit per Kopf David Wimleitner zu einem sensationellen Reflex zwang. Die Königsblauen fanden lange kein Rezept, blieben offensiv harmlos und defensiv unter Druck. Nach 67 Minuten war es einmal mehr Wendler, der in dieser Situation nach Standfest-Hereingabe den Ball per Kopf auf das Tornetz beförderte.

Kurze Zeit später brachte Trainer Stöhr Dejan Misic für David Poljanec in die Partie und dieser Wechsel machte sich früh bezahlt. In der 70. Minute, ideal von Svetozar Nikolov bedient, setzte Misic den Ball von der Strafraumgrenze platziert in die lange Ecke.

Die Linzer auf einmal auf der Siegerstraße, aber wie so oft in dieser Saison waren die drei Punkte auch heute nicht ins Trockene zu bringen. 10 Minuten vor dem Ende war es Bingöl, der nach Standfest-Vorarbeit, den Ball aufs Tor brachte – dieser wurde noch abgefälscht und so war David Wimleitner machtlos.

In der Schlussphase versuchten die Linzer noch einmal alles, wollten den Sieg und wurden aber nicht belohnt. Am Ende bleibt ein mehr als gerechtes 1:1 Unentschieden gegen einen Gegner, der im Frühjahr noch ungeschlagen war und dabei auswärts alle Partien gewonnen hatte.

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BW Linz vs. KSV

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