Blau-Weiß-Nachwuchs voll auf Kurs

von Roland Spreitzer am 29.05.2017 um 11:12 | Foto: privat

Während unsere Kampfmannschaft bereits den wohlverdienten Urlaub angetreten hat, laufen die blau-weißen Nachwuchsteams noch im Vollbetrieb.

In den Meisterschaften der jeweiligen Altersklassen geht es nun in die entscheidende heiße Phase vor der Sommerpause. Doch auch für einige nationale und internationale Turniere konnte man sich qualifizieren. Die jungen Stahlstadtkicker machen also weit über die Grenzen von Linz und Oberösterreich hinaus auf sich aufmerksam.

So krönte sich am vergangenen Wochenende in Ranshofen die U12 zum Landessieger des Coca Cola Cup. Dies ist gleichbedeutend mit der Qualifikation für das Bundesfinale, welches am 17. und 18. Juni bei der Austria Akademie in Wien ausgetragen wird. „Ich bin irrsinnig stolz auf die Jungs!“, so Trainer Peter Huliak. „Sie haben das Turnier ohne Gegentor bestritten und alle Spiele gewonnen. Das Bundesfinale haben sie sich mehr als verdient!“.

Ein großes Abenteuer wartet auch auf die U10 bei der diesjährigen Champions-Trophy. Die Organisatoren beanspruchen für sich, das größte U10 Turnier der Welt zu veranstalten. Die Teilnehmerliste liest sich so: Atletico Madrid, FC Chelsea, FC Liverpool, Schalke 04, Juventus Turin und – neben zahlreichen anderen - FC Blau–Weiß Linz! Bereits im April konnte man sich bei einem Qualifikationsturnier in Rottenmann die Teilnahme sichern. Über einhundert Mannschaften werden von 16. bis 18. Juni in Brunn am Gebirge und anderen Spielstätten in der Umgebung einen Sieger ermitteln.

Nachwuchsleiter Christian Hölzl freut sich über die sportlichen Erfolge der jungen Stahlstädter, weiß aber auch den Aufwand des gesamten Umfelds zu würdigen: „Unsere Trainier organisieren die Teilnahmen an solchen Turnieren weitgehend selbst. Die Anreise, die Unterbringung usw. Auch die Eltern und Familien tragen ein großes Stück dazu bei, dass so etwas möglich ist. Und schlussendlich unterstützt auch der Verein ganz wesentlich.“ Siege bei nationalen und internationalen Turnieren sind für Hölzl nicht das maßgebliche Ziel: „Spaß haben, Erfahrung sammeln, Entwicklung fördern – darum geht es.“