Simon Gasperlmair auf dem Weg zurück

von Wolfgang Hötzenegger am 27.08.2019 um 15:14 | Foto: Bernd Speta

Mit voller Euphorie ist unser Neuzugang in die Saison gestartet, wurde dann aber von einer Verletzung aus dem Gleichgewicht gebracht. Ein Update zu unserer Nummer 8.

Es sind wahrlich keine einfachen Zeiten, die unser symphatischer Neuzugang vom SK Vorwärts Steyr durchlebt. Die letzten Wochen waren ein Auf und ab, gespickt mit vielen Rätseln. Doch nun stehen die Ampeln wieder auf Grün und unsere Nummer 8 sprüht vor lauter Tatendrang.

Mit voller Euphorie und einer großen Portion Selbstvertrauen ist er in die Saisonvorbereitung gestartet, ehe er dann nach dem Testspiel gegen Roter Stern Belgrad brutal abgebremst wurde. "Es ist beim Auslaufen nach dem Spiel passiert. Bei einem der Tempoläufe ist mir ein Stich im Adduktorenbereich eingefahren und ich war mir gleich bewusst, dass das etwas Gröberes ist", beschreit Gasperlmair jenen Ausgangspunkt, der ihn in den vergangenen Wochen hemmte.

Simon wurde intensiv behandelt, kämpfte sich zurück und nach rund drei Wochen schaute die Sache auch wieder gut aus - doch dann im ersten Training erneut ein Rückschlag und es waren wieder die Adduktoren. "Ein ganz bitterer Moment für mich. Ich habe mich schon sehr gut gefühlt und dann aber wieder diesen Stich im selben Bereich bekommen. In den Wochen darauf habe ich dann wieder viel mit unserer Physiotherapeutin Gabi Mayr gearbeitet und die Verletzung auskuriert."

Simon fühlte sich bereit, wieder auf dem Sprung zur Mannschaft, doch wenige Tage vor der Rückkehr ins Training der nächste Schock! Im Krankenhaus wurde eine Gesichtslähmung diagnostiziert - ein stationärer Aufenthalt war die Folge. "Gottseidank ist diese Sache so schnell gegangen, wie sie auch gekommen ist. Die Lähmung hat sich relativ rasch wieder komplett zurückgebildet."

Doch mittlerweile hat Gasperlmair den Verletzungsteufel besiegt. Seit einer guten Woche ist er wieder im Mannschaftstraining und die gute Nachricht dabei - er ist voll belastbar. "Ich will jetzt so schnell wie möglich wieder in den Kader, Spielzeit generieren und den Jungs auf dem Platz helfen", beschreibt unser Mittelfeldspieler, der rechts, wie links variabel einsetzbar ist, seine kurzfristigen Ziele.

Der gebürtige Steinerkirchner, der in seiner Jugend unter anderem für Pettenbach und Bad Wimsbach spielte, später für Gmunden in der OÖ Liga debütierte und dann über den SK Vorwärts den Sprung in die Stahlstadt schaffte, brennt bis in die Haarespitzen und wir wünschen Simon Gasperlmair, dass er all seine Energie künftig auf dem Rasen bringen kann.

Alles Gute beim FC Blau-Weiß Linz Simon!