Die BW-Amateure im Rückblick

von Wolfgang Hötzenegger am 30.12.2012 um 10:11 | Foto: Bernd Speta

Marcel Ketelaer ist nun seit einem halben Jahr als Spielertrainer bei den blau weißen Amateuren engagiert und zieht nach der Hälfte der Saison eine Bilanz.

„Mit Marcel Ketelaer konnte eine erfahrene Persönlichkeit gewonnen werden, der mit seiner großen Routine die vielen jungen Spieler am, als auch außerhalb des Platzes führen sollte.“ So lautete die Schlagzeile, als die Königsblauen die Verpflichtung des sehr erfolgreichen ehemaligen deutschen Bundesligaspielers zu Saisonbeginn bekanntgaben. Einige Zeit und Spiele sind mittlerweile vergangen – Zeit um Bilanz zu ziehen. Marcel Ketelaer stand blauweiss-linz.at Rede und Antwort!

Marcel, du zeichnest jetzt seit einem halben Jahr für die Blau Weißen Amateure verantwortlich. Wie bewertest du die bisherigen Auftritte und den Tabellenplatz?

Die Entwicklung zeigt vom ersten Testspiel weg bis zum Ende der Herbstmeisterschaft stetig nach oben. Hier möchte ich nur das Spiel gegen Schweinbach ausklammern, weil ich in diesem Spiel sehr enttäuscht war von der Leistung der Mannschaft. Ein Spiel wie gegen Mauthausen kann immer mal passieren und ich habe das zu dem  Zeitpunkt auch nicht Überbewertet. Mit dem Tabellenplatz und der Bilanz denke ich kann man Leben und für uns ist in der Rückrunde in jedem Fall alles möglich.

Gegenüber der letzten Saison erkennt man einen deutlichen Schub der Mannschaft. Siehst du das auch so?

Was vor meiner Zeit war, kann und will ich nicht bewerten. Ich kann nur während meiner Zeit feststellen, dass wir als Mannschaft und auch viele einzelne Spieler einen Schritt nach vorne gemacht haben. Mich stimmt auch Positiv das Spieler die von Beginn an nicht erste Wahl waren, trotzdem immer dran geblieben sind und die anderen wieder überholt haben, aber auch die Spieler haben dann wieder um Ihren Platz gekämpft.

Wo gilt es die Hebel anzusetzen?

Wir müssen definitiv diese Pausen im Spiel oder auch Nachlässigkeiten abstellen. Zu oft hatten wir damit den Gegner stark und zurück ins Spiel gebracht. Wenn es uns gelingt, unser Spiel konstant 90 Minuten zu spielen, dann wird es für jeden Gegner sehr schwer – daran müssen wir arbeiten.

Wie schaut der Fahrplan für die Vorbereitung aus?

Trainingsstart ist der 4. Februar 2013 und es stehen bereits alle Testspielgegner fest.

In der Vorbereitung können wir im Gegensatz zum Sommer direkt voll durchstarten, was auch die Intensität betrifft. Hier hoffe ich, das alle meinen Plan befolgen, weil sonst kann es für den ein oder anderen richtig eng werden.

Bleibt der Kader über den Winter beisammen oder wird es Veränderungen geben?

Es wird sich nur wenig bei uns Ändern. Mit Manuel Hofmeister konnten wir bereits einen jungen Innenverteidiger verpflichten und es soll noch ein zentraler Mittelfeldspieler folgen. Nach einem Stürmer halten wir auch Ausschau, aber hier werden wir uns Zeit lassen. Natürlich müssen wir hier auch die Transferentwicklung der Kampfmannschaft abwarten.

Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Nachwuchsabteilung?

Die Zusammenarbeit und die Abstellungen laufen wie es sein soll, ob von der Kampfmannschaft zu uns oder von uns in die U18.

Dein Highlight der Saison bisher?

Sicher der Sieg gegen Ottensheim, weil wir hier unabhängig vom Ergebnis auch die Spielweise an den Tag gelegt haben, die uns richtig stark macht.

Am Ende möchte ich noch die Gelegenheit nutzen und mich bei allen zu bedanken, die uns das ganze Jahr über unterstützen. Speziell bei Harry Leitner unserem Masseur Markus und unserer Dressenchefin Margit!

Euch Allen ein gesundes neues Jahr!