Neuer 1b-Trainer

von Christian Wascher am 16.12.2014 um 11:09

Der FC Blau Weiß Linz ist bei der Trainersuche für das 1b-Team in den eigenen Reihen fündig geworden. Der angehende B-Lizenz-Trainer Max Babler übernimmt das Trainerzepter.

Es ist eine mutige Entscheidung und es bestätigt den neuen Weg des FC Blau Weiß Linz. Mit nur 24 Jahren wird Max Babler Cheftrainer der 1b-Mannschaft und ist vermutlich der jüngste Kampfmannschaftstrainer Österreichs. „Wir haben uns einige Trainer angehört und Max hat das von uns angestrebte Profil am besten erfüllt – darum ist die Entscheidung auch zu seinen Gunsten gefallen“, ist BW-Sportchef David Wimleitner überzeugt. „Zudem ist Max genau den Weg gegangen, den auch unsere jungen Spieler im Optimalfall anstreben. Er hat sich über eine zweite Mannschaft empfohlen und den Sprung in die Kampfmannschaft bzw. sogar in den Profifußball geschafft. Diese Erfahrungen soll Max mitunter auch an unsere Jungs weitergeben.“

‚Spielender‘ Co-Trainer im Trainerteam

Zusätzlich wird der 24-Jährige von einem Trainerteam unterstützt. „Werner Lechfellner ist U18-Trainer und gleichzeitig auch Co-Trainer der 1b-Mannschaft, er wird Max zur Seite stehen. Dazu möchten wir noch einen ‚spielenden‘ Co-Trainer installieren – das wird ein routinierter Führungsspieler sein, der sozusagen als verlängerter Arm am Spielfeld für den Cheftrainer agiert. Hier führen wir gerade Gespräche mit Spielern, die für diese Aufgabe in Frage kommen“, setzt Wimleitner fort.

Toller Einstieg ins Trainergeschäft

Babler freut sich jedenfalls sehr über das ihm entgegengebrachte Vertrauen: „Das ist eine super Chance für mich und ein toller Einstieg in das Trainergeschäft. Ich bin voll motiviert und möchte meinen Teil zur Professionalisierung im Sportbereich beitragen. Der Vertrauensvorschuss freut mich sehr. Es wurde auf Inhalte und nicht auf das Alter geachtet.“ Der angehende Pädagoge musste im Sommer nach seinem dritten Kreuzbandriss seine Fußballerkarriere beenden und ist seither im organisatorischen Bereich bei den Königsblauen tätig. Da er allerdings auch die U10-Mannschaft betreute, muss nun im Nachwuchs nach einem Ersatz gesucht werden. Wir wünschen alles Gute und viel Erfolg für die kommenden Aufgaben.