Vom Käfigkicker zum Nationalspieler

von Jürgen Philipp am 20.06.2017 um 08:48 | Foto: GEPA Pictures

Mit Samuel Oppong wurde ein blitzschneller, junger Flügelspieler verpflichtet. Er fand mit 11 Jahren den Weg vom Bodenturnen zum Fußball – und acht Jahre später nun zum Stahlstadtklub.

Fast die halbe aktuelle österreichische Nationalmannschaft hat in einem Käfig zu kicken begonnen. Ebenso wie unser Neuzugang Samuel Oppong. Obwohl er sich ursprünglich dem Bodenturnen verschrieb, wechselte er mit 11 Jahren in den Käfig und entdeckte das runde Leder, um wenige Jahr später selbst entdeckt zu werden, nämlich von Rapid-Scouts wo er vom Fleck weg für die Akademie engagiert wurde. Dort durchlief er alle Nachwuchsmannschaften und wurde zusätzlich - mit Ausnahme der U19 - in alle ÖFB-Nationalteamkader berufen. Zuletzt war Samuel von den Hütteldorfern an die zweite Mannschaft von Admira Wacker verliehen, wo er auch seinen aktuellen Teamkollegen Markus Blutsch kennenlernte.

Nun vertraut Rapid dem FC Blau Weiß Linz seinen Schützling an und verleiht ihn für ein Jahr samt Kaufoption. „Blauweiß war auf der Suche nach einem schnellen Außenbahnspieler und ist so auf mich aufmerksam geworden.“ Samuel freut sich auf seinen ersten Profieinsatz - und er freut sich auf die Stadt: „Ich bin mit Salid Amadu aus dem Blauweiß-Nachwuchs befreundet und habe sogar Verwandte in der Stadt.“ Die Umstellung wird dem 19-jährigen daher nicht schwer fallen. Gut so, denn er hat viel vor: „Ich werde Gas geben und will mit der Mannschaft Erfolge feiern – und ich will auch mich persönlich weiterentwickeln“. Auch David Wimleitner freut sich über die Verpflichtung: "Samuel ist definitv ein großes Talent und wir wollen ihm hier die Plattform für seine nächsten Entwicklungssschritte geben. Er ist ein extrem schneller Spieler, der vorwiegend auf der rechten Seite zum Einsatz kommt." Willkommen beim Stahlstadtklub!