Gut Ding braucht Weile

von Redaktion am 22.11.2012 um 15:23

Rechtzeitig vor dem Ende der Herbstmeisterschaft und primär noch vor Beginn der Wintervorbereitung, können die Blau Weißen mit Edi Stöhr einen neuen Trainer präsentieren.

Die Blau Weißen haben sich wie angekündigt mit der Suche nach einem neuen Trainer entsprechend Zeit gelassen, um in Ruhe alle Argumente abzuwiegen und eine optimale Lösung zu finden. Die Wahl fiel schlussendlich auf den in Österreich bestens bekannten Edi Stöhr.

Als ehemaliger Coach von Austria Lustenau und SCR Altach sammelte Edi Stöhr bereits jede Menge Erfahrung in der Ersten Liga, die er somit ganz genau kennt. Aber das ist nur einer der zahlreichen Gründe, die bei der Entscheidungsfindung für den Trainer mit UEFA Pro Lizenz sprachen. „Ich bin mir sicher, dass Edi Stöhr der richtige Mann für uns ist. Seine Arbeit verfolge ich schon seit vielen Jahren und denke daher, dass er sehr gut zu uns passt“, so Präsident Hermann Schellmann.

Der in der Nähe von Ingolstadt geborene Deutsche, war in den Siebzigern selbst als aktiver Spieler in der deutschen Bundesliga bei Ingolstadt, Hertha BSC und der SpVgg Unterhaching erfolgreich tätig. 1991 begann er seine Trainerkarriere beim TSV 1860 München in der 2. deutschen Bundesliga. Danach folgten die Stuttgarter Kickers und 1994 wechselte er zum SC Austria Lustenau mit dem er 1997 in die Bundesliga aufstieg.

Nach einem kurzen Gastspiel beim FC Sachsen Leipzig kam er 2001 wieder zurück zu Austria Lustenau. Zwischen 2003 und 2007 arbeitete er als Scout für Hertha und den VfL Wolfsburg, weiters war er Coach in Katar bei Al-Gharafa. 2008 kehrte er als Trainer und sportlicher Leiter zurück nach Deutschland zum Berliner SC und erarbeitete für den Klub ein professionelles Nachwuchskonzept. 2009 sprang Stöhr für die letzten zehn Meisterschaftsspiele nochmals bei SC Austria Lustenau ein und wurde Vorarlbergs Trainer des Jahres. 2011 erreichte er mit dem Lustenauern das Finale des ÖFB Cups gegen Ried und 2012 trainierte er den Ligakonkurrenten SCR Altach.

Der 56-jährige Deutsche wird das morgige Spiel gegen Grödig auf der Tribüne beobachten und ab Montag das Training leiten. Das letzte Spiel der Herbstmeisterschaft gegen Hartberg steht also schon unter der Leitung des neuen Cheftrainers.